Freitag, 15. April 2016

Freitag, April 15, 2016
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So nachdem mein Vitamin D Spiegel trotz mehr oder weniger regelmäßiger Supplementierung gerade mal an der unteren Grenze der ärztlichen Empfehlung liegt (siehe hier). Mache ich jetzt mal ein kleines Experiment.

Ich habe letzte Woche das Buch

Gesund in sieben Tagen von Dr. med. Raimund von Helden und

Hochdosiert - Die Wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3 dem Sonnenschein-Hormon gelesen. 


                                    http://www.amazon.de/gp/product/3939865125/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3939865125&linkCode=as2&tag=v007v2x2-2           




In beiden Büchern wird davon ausgegangen, dass die Grenzwerte sowohl in Deutschland als auch International viel zu niedrig sind.

In Deutschland ist ein Vitamin-D-Wert in Ordnung, wenn er oberhalb von 20ng/ml liegt. International geht man davon aus, dass mehr als 30ng/ml und bis zu 70ng/ml notwendig sind.

Naturvölker, die in der Nähe des Äquators leben, haben üblicherweise einen Vitamin D-Spiegel von 70-100 ng/ml. Rettungsschwimmer in Florida, die sich die meiste Zeit unter freiem Himmel aufhalten, haben beispielsweise einen Wert von 90-100 ng/ml.

Da der Körper, die Vitamin-D-Produktion selbst regelt und dem Bedarf anpasst, muss davon ausgegangen werden, dass der Bedarf auch in diesem Bereich liegt. Ansonsten würde der Körper die Vitamn-D-Produktion schon vorher einstellen!

Dies sollte also der Normalzustand sein. Alles darunter führt zu den verschiedensten Problemen und kann neben Adipositas, Depressionen, Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Osteomalazie, Osteoporose, Arthritis, Infektionsanfälligkeit, Diabetes, Allergien, Muskelbeschwerden... auch Krebs auslösen.


(Calciferol/Kalziferol) ist eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Da man das aber bei seiner Entdeckung noch nicht wusste und gerade erst die Vitamine A bis C entdeckt hatte, nahm man den nächsten Buchstaben im Alphabet und gab ihm den Namen Vitamin D.
Es wird mit Hilfe der Sonne (genauer: den UV-B Strahlen) in der Haut gebildet. Eigentlich wird dort eine Vorstufe gebildet und dann in der Leber hydroxyliert (25-hydroxy Vitamin D) und in den Nieren in das eigentlich aktive Vitamin D (125-dihydroxy Vitamin D) umgewandelt. Vitamin D ist unter anderem für den Calciumstoffwechsel verantwortlich. Es regelt die Calciumabsorption aus der Nahrung, den Calcium Spiegel im Blut und die Calciumdichte der Knochen. Vitamin D hat aber viel mehr Aufgaben und nahezu jede Zelle besitzt Vitamin-D-Rezeptoren.


In den Monaten von Oktober bis März ist der Sonnenstand in unseren Breitengraden (nördlich von Rom) zu niedrig und die benötigte UV-B Strahlung wird durch die Atmosphäre ausgefiltert, so dass der Körper kein Vitamin D bilden kann, selbst wenn man den ganzen Tag nackt in der Sonne stehen würde! Dies passiert übrigens auch, wenn es bewölkt ist.

Ein weiteres Problem: Wir verbringen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen und bekommen gar keine Sonne ab, auch im Sommer nicht. UV-B-Strahlen werden auch durch Glas herausgefiltert, so dass beispielsweise beim Autofahren kein Vitamin D gebildet werden kann. Selbst im Hochsommer bei klarem Himmel, kann morgens vor 9 Uhr und abends nach 16 Uhr kaum noch Vitamin D gebildet werden.

Wenn wir dann mal zur richtigen Jahreszeit, beim richtigen Wetter und zur Mittagszeit draußen sind, sind wir meist angezogen. Es bringt kaum Nutzen, lediglich Gesicht, Hände und Unterarme der Mittagssonne auszusetzen. Die bestrahlte Hautfläche ist dabei zu gering um den Vitamin-D-Spiegel signifikant anzuheben. Und wenn wir tatsächlich mal Sonnenbaden, sind wir meist mit Sonnenschutzmitteln eingecremt, wodurch die UV-B Strahlen auch wieder herausgefiltert werden.


  • Also haben wir ein echtes Problem an Vitamin D zu kommen!


Wir leben einfach nicht mehr so wie früher, als wir noch den Großteil der Zeit unter freiem Himmel verbracht haben. Außerdem haben wir uns weit vom Äquator entfernt und die Sonne reicht hier gar nicht mehr aus um genügend Vitamin D zu bilden.

Die Natur hat hier versucht gegenzusteuern: Je weiter wir uns vom Äquator entfernt haben, desto heller wurde unsere Haut und desto besser konnten wir die verbleibende Sonne verwerten. Helle Haut braucht weniger Sonne um Vitamin D bilden zu können, da dunkle Haut die UV-B Strahlung filtert. 


  • Vitamin D ist für den Körper also so wichtig, dass der Evolutionsdruck ausgereicht hat, um unsere Hautfarbe so extrem zu ändern.


Die Vitamin-D-Aufnahme über die Nahrung kann vernachlässigt werden, denn es gibt kaum Lebensmittel, die nennenswerte Vitamin-D-Mengen enthalten. Warum auch? Dies war von der Evolution so ja auch nie vorgesehen, da der Körper sein Vitamin D selbst bilden kann. Vorausgesetzt wir verhalten uns auch so, wie die Evolution es vorgesehen hatte...

Avocados sind hier noch die beste Quelle. Um den Vitamin-D-Bedarf mit Avocados zu decken, müsste man allerdings fast 2kg Avocados täglich essen, nur um den Spiegel zu halten.

Jetzt mag der ein oder andere sagen: Moment mal, Fisch enthält doch viel Vitamin D. Hier muss ich die Fischesser aber auch enttäuschen. Zum einen haben nur einige wenige fette Fischarten einen relativ hohen Vitamin-D-Gehalt und zum anderen wird Vitamin D durch Erhitzen zerstört. Also würde nur roher Fisch einen gewissen Erfolg bringen und hier lägen die erforderlichen Mengen in einem ähnlich unpraktikablen Bereich wie bei der Avocado.

Wie gesagt, es ist von der Natur eigentlich nicht vorgesehen, dass der Mensch seinen Bedarf über die Nahrung deckt.

Nehmen wir mal an unser Vitamin-D-Spiegel läge bei annehmbaren 50ng/ml. Um diesen zu erhalten, bräuchte ein normalgewichtiger Mensch mit 70kg Körpergewicht etwa 3333 IE um den Vitamin-D-Spiegel auf diesem Niveau zu halten.

3333 IE Einheiten, d.h. man müsste allein 1,8 kg Avocado täglich essen um diesen Vitamin-D-Spiegel mit Hilfe der Nahrung zu halten. Unmöglich.
Über 90% der Bevölkerung haben ja bekanntlich einen Mangel (In Deutschland liegt der durchschnittliche Vitamin-D-Spiegel bei 16ng/ml) und um den Vitamin-D-Spiegel auf gesunde Werte anzuheben, bräuchte man dann natürlich noch wesentlich größere Mengen Avocado.


Also ohne ausreichend Sonne auf der Haut kann man den Vitamin-D-Spiegel nicht halten, geschweige denn erhöhen.


Jetzt fragt euch mal selbst wie oft ihr es im Jahr schafft, während der Mittagszeit, wenig Bekleidet, bei unbewölktem Himmel ein Sonnenbad von mind. 30 min. zu nehmen?


  • Also kommen wir an Vitamin-D-Präparaten nicht vorbei!


Ihr habt ja meinen Bluwert ohne Substituierung gesehen. Der lag trotz relativ gesunder Ernährung und trotz täglichen Hundespaziergängen bei 16ng/ml. siehe hier.

Und jetzt mit relativ regelmäßiger Substitution und viel Avocados und grünen Wildkräuter Smoothies mit diversen Superfoods, komme ich gerade mal auf 34 ng/ml Vitamn D.


Nochmal: Es ist unmöglich in Deutschland einen gesunden Vitamin-D-Spiegel ohne Supstituierung zu erreichen.

Und es ist naiv zu denken, dass dies keine Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Die gesundheitlichen Schäden machen sich nur meist erst in einigen Jahren bemerkbar und werden dann oft nicht dem jahrelangen Vitamin-D-Mangel zugeordnet. Erst extrem niedrige Werte machen sich sofort bemerkbar. (Osteomalazie, bei Kindern Rachitis genannt)


Vitamin D ist lebensnotwendig und neben der Regelung des Calciumhaushalts und der Knochengesundheit für eine Vielzahl weiterer Bereiche verantwortlich.

So zum Beispiel:
 
  • Immunsystem
  • Stoffwechsel
  • Muskulatur
  • Nervensystem
  • Orthostase bzw. Herz-Kreislauf-System


Folgende Symptome können einen Hinweis auf einen Vitamin D Mangel sein:


  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Adipositas bzw. Fettleibigkeit
  • Knochen- und Muskelschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Arthritis
  • Krankheitsanfällig (Erkältungen)
  • Allergien
  • Herz-Kreislauf-Probleme



Viele Forscher sind davon überzeugt, dass Vitamin D eine wichtige Rolle im Krebsgeschehen bzw. bei dessen Vorbeugung spielt.

Zahlreiche Studien untermauern dies und haben längst gezeigt, dass Vitamin D das Krebswachstum reduzieren kann. Gar 15 verschiedene Krebsarten werden mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel in Verbindung gebracht – wie z. B. Brustkrebs und Dickdarmkrebs und können mit gesunden Vitamin-D-Gaben positiv beeinflusst werden.


Aber auch Diabetes scheint durch Vitamin D beeinflusst zu sein. In einer finnischen Studie wurden Kinder die in ihrem ersten Lebensjahr täglich 2000 IE Vitamin D bekamen 20 Jahre beobachtet und man hat festgestellt, dass diese ein 80% geringeres Risiko aufwiesen Diabetes Typ I zu bekommen.


Eine neue Meta-Analyse wurde nun im Juni 2014 im British Journal of Cancer veröffentlicht und enthielt die Botschaft, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D die Sterblichkeit an Krebs ganz signifikant reduzieren könne.


Dr. Holick hat herausgefunden, dass Vitamin D Zellwachstums- und Teilungsrate modifizieren kann. Aus diesem Grund sind nach neusten Erkenntnissen nicht nur die Nieren, sondern die meisten Zellen in der Lage 25-hydroxy Vitamin D in 125-dihydroxy Vitamin D zu aktivieren und so das Zellwachstum zu beeinflussen.

Für mich hört sich das ein wenig wie ein Teufelskreis an: Gehen wir zu lange in die Sonne bekommen wir Hautkrebs. Gehen wir nicht in die Sonne bekommen wir zu wenig Vitamin D und haben zudem ein höheres Krebsrisiko. Was wäre, wenn wir nur Hautkrebs bekommen, weil wir zu wenig Vitamin D haben? Vielleicht macht uns die Sonne gar nichts aus, wenn unser Vitamin-D-Spiegel bei 90ng/l liegt?


Noch stärker vermindert ein gesunder Vitamin-D-Spiegel die Sterblichkeitsrate infolge eines Herzinfarktes – nämlich um bis zu 81 Prozent, wie dänische Forscher der Kopenhagener Universitätsklinik in einer Studie im Jahr 2012 feststellten.


Wenn man bedenkt, dass Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer 1 in den Industriestaaten darstellt und gerade in diesen Staaten ein eklatanter Vitamin-D-Mangel existiert, könnte man hier leicht einen Zusammenhang erkennen. Zumindest zeigt dies aber die Wichtigkeit von Vitamin D auf.



Ich kann nur jedem empfehlen seinen Vitamin-D-Wert bestimmen zu lassen
Eigentlich sollte diese Untersuchung zum Standard in jeder Arztpraxis gehören. Aber die meisten Ärzte wollen diesen Wert nicht einmal bestimmen lassen, wenn man sie darauf hinweist. Da Hilft nur eins, man zahlt die Untersuchung selbst, oder macht sie gleich komplett selbst.
Beim Arzt kostet die Bestimmung des Vitamin-D-Wertes etwa 20€. Alternativ gibt es einen Test, den man selbst Zuhause durchführen kann. Mit einem kleinen Piecks in die Fingerspitze nimmt man sich quasi selbst Blut ab und schickt dies dann ins Labor. Dort wird das Blut untersucht und man bekommt das Ergebnis zusammen mit einer Analyse kurze Zeit später zugeschickt. Im Test ist alles enthalten, was man dazu braucht, auch der Umschlag fürs Labor und natürlich die Untersuchungskosten durch dieses. Der Test kostet etwa 30€. Siehe hier: klick mich!  

 

In den oben genannten Büchern gibt es etliche Erfahrungsberichte über die verschiedensten Erkrankungen, die mit hohen Vitamin-D-Gaben kuriert werden konnten. Die beiden Bücher sind sehr interessant zu lesen. Das Buch von Dr. med. Raimund von Helden ist sehr fundiert und wissenschaftlich geschrieben. Der Autor ist Arzt und hat jahrelange Praxiserfahrung. Das zweite Buch von Jeff T. Bowles ist eher unkonventionell geschrieben, aber dennoch interessant. Hier wird sogar eine Verschwörung der Pharmaindustrie gesehen. Da Vitamin D günstig, auf natürliche Weise herzustellen und nicht patentierbar ist, hat die Pharmaindustrie natürlich kein Interesse daran die Einnahme von Vitamin D zu propagieren. Die Pharmaindustrie verdient viel lieber an den durch Vitamin-D-Mangel verursachten Erkrankungen. Man wird tatsächlich überall vor einer zu hohen Vitamin D Dosis gewarnt. Vitamin D sei in hohen Dosen toxisch. Um das ganze zu verstärken hat man die IE, die internationale Einheit oder International Unit UI eingeführt. 
So wurden aus 20mg -> 1.000.000 IE Vitamin D. 
Hört sich verdammt viel an. Warum hat man das nur bei Vitamin D gemacht?

Sehr seltsam... Na ja aber zurück zur Toxizität von Vitamin D

Erst bei extremen Blutwerten von mehr als 300ng/ml entsteht eine toxische Gefährdung.

Säuglingen hat man jahrelang eine Dosis von 200.000 IE als Standardprophylaxe gegeben, ohne dass dies den Kindern geschadet hat. Im Moment liegen die offiziellen Empfehlungen bei 400IE Vitamin D pro Tag. Um den Vitamin-D-Spiegel auf einen gesunden Wert anzuheben sind aber wesentlich höhere Dosen notwendig!

Und lls gesunde Werte muss man eben Werte heranziehen, die der Mensch natürlicherweise hat. (s.o.)

Diese Werte sind als natürlich und optimal zu betrachten. Der Körper reduziert selbst die Vitamin-D-Produktion, wenn der Vitamin-D-Spiegel ein ausreichend hohes Niveau erreicht hat. Und das macht er erst bei Werten von 90-100ng/l.


Wichtig zu wissen ist, dass Vitamin D und Vitamin K2 synergistisch zusammenarbeiten.

Man sollte Vitamin D nie ohne Vitamin K2 einnehmen. Dies ist umso wichtiger je höher die Vitamin-D-Dosis ist. Vitamin K2 verhindert bei hohen Vitamin-D-Gaben, dass zu viel Calcium aus den Knochen gelöst wird und ins Blut gelangt. Es verhindert ebenso eine Calciumablagerung in Weichteilgeweben wie beispielsweise den Arterien oder den Nieren.

Also mache ich jetzt mal ähnlich wie Jeff T. Bowles ein kleines Selbstexperiment. Ich werde versuchen meinen Vitamin-D-Spiegel auf etwa 90ng/ml zu bringen und schaue mal was passiert.

Mein Wert liegt ja momentan bei 34 ng/ml.


Um den Vitamin-D-Spiegel um ein 1ng/ml anzuheben sind etwa 10.000 IE nötig.
(Bei 70kg Körpergewicht, Bei höherem oder niedrigerem Gewicht ist der Wert prozentual anzupassen. Eine genaue Beschreibung gibt es im Buch von Dr. von Helden)



Also werde ich jetzt mal 6 Tage lang täglich 100.000 IE nehmen. Danach sollte mein Spiegel bei 90 - 100 ng/ml liegen. Um diesen Spiegel zu halten wären dann etwa 3000 IE pro Tag ausreichend (wenn ich im Sommer mittags in der Sonne liege natürlich entsprechend weniger). Dann werde ich in einem Monat den Spiegel erneut überprüfen.


Substituieren werde ich mit den 10000 IE veganen Vitamin D3 Tabletten oder mit den 1000 IE Tropfen.


Dazu nehme ich Vitamin K2 Tropfen.

Vorteil der Tropfen ist, dass keine chemischen Zusätze drin sind!

Über die Auswirkungen werde ich hier berichten. 




Update 18.04.16

16.04.16     100.000 IE Vitamin D3 + 1000µg Vitamin K2
 

17.04.16     100.000 IE Vitamin D3 + 1000µg Vitamin K2

Heute hatte ich leichte Kopfschmerzen bekommen. Auch hatte ich leichte Nierenschmerzen und einen trockenen Mund mit vermehrtem Durst. Vielleicht hatte ich zu wenig Vitamin K2?

Ich habe also nochmal in den Büchern nachgelesen und gelesen, dass Jeff T. Bowles etwa 1000µg pro 10.000 IE Vitamin D3 empfohlen hat. Also werde ich die Vitamin K2 Dosis erhöhen.
Ich mache aber heute mal einen Tag Pause und werde dann mit 50.000 IE Vitamin D2 und 5000µg Vitamin K2 weitermachen...


Update 19.04.16


19.04.16     50.000 IE Vitamin D3 + 5000 µg Vitamin K2

Habe gerade erfahren, wie wichtig es ist auch Magnesium zu substituieren. 
Wahrscheinlich kamen die Kopfschmerzen daher. 
Muss mich nochmal eingehend mit Magnesium beschäftigen.
Schreibe nachher etwas dazu...



Update 20.04.16


20.04.16     50.000 IE D3 +
5000 µg Vitamin K2

Bisher keine Probleme mit dieser Dosierung.
Habe Magnesiumcitrat und Magnesiumchlorid bestellt.  Hoffe es kommt morgen an.

Heute morgen habe ich schon mal rohe Kakaonibs in mein Müsli gemischt. Kakaobohnen stellen die beste pflanzliche Magnesiumquelle dar. klick mich!
Aber auch Hanfsamen enthalten mit 400mg pro 100g relativ viel Magnesium. klick mich!

Warum ist Magnesium so wichtig?

Ich gehe jetzt mal nicht darauf ein wie wichtig Magnesium für den Körper ist und dass die meisten Menschen sowieso schon eine Unterversorgung an Magnesium haben...
Während einer Vitamin-D-Supplementierung ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium doppelt wichtig. Zum einen weil eben die meisten Menschen einen Magnesium Mangel haben und zum anderen, weil durch Vitamin D zusätzlich Magnesium verbraucht wird.
Das liegt daran, dass Vitamin D wie oben beschrieben erst aus 25-hydroxy Vitamin D in die aktive Form 125-dihydroxy Vitamin D aktiviert werden muss. Dies geschieht u.a. mit Hilfe von Magnesium. 
Außerdem wird Magnesium, wenn wieder genügend Vitamin D vorhanden ist, vermehr in den Knochen eingebaut, was den Magnesiumspiegel im Blut weiter sinken lässt.

Wie führe ich mir nun genügend Magnesium zu?

Entweder durch magnesiumhaltige Lebensmittel, wie die beispielsweise oben erwähnten Kakaobohnen oder Hanfsamen oder über Nahrungsergänzung.
Hier hat man die Möglichkeit Mg oral über ein geeignetes Präparat zu sich zu nehmen. Hier bietet sich Magnesiumcitrat an. Hier ist die Bioverfügbarkeit sehr hoch und das Citrat bringt gleichzeitig noch Vorteile für den Säure-Basen-Haushalt und wikt einer Übersäuerung entgegen. Da die meisten Menschen sowieso übersäuert sind ist Mg-Citrat eine gute Wahl: klick mich!

Soviel in aller Kürze, wenn ich Zeit habe behandle ich das Thema noch genauer...







Update 22.04.16


Mein Magnesium ist gekommen:










21.04.16     50.000 IE D3 + 1000 µg Vitamin K2 + 4g Magnesiumcitrat (etwa 600mg Mg)

Ich bin mit der Vitamin-K2-Dosierung runter gegangen. Und beim Vitamin D3 bin ich von den Tabletten auf folgende Tropfen umgestiegen, da diese keine Zusatzstoffe haben:

Vitamin D3 Tropfen

Beim Magnesium nehme ich das hier:

Magnesiumcitrat

Hat keine Zusatzstoffe, löst sich gut und schmeckt neutral.

Werde heute mal wieder auf 100.000 IE erhöhen.



Update 23.04.16  


Ich habe jetzt meine Mutter überredet ihren Vitamin-D-Wert testen zu lassen. Ich musste sie tatsächlich überreden, da ihre Aussage war, dass sie ja ständig mit dem Fahrrad fährt und Spazieren geht und deshalb sicherlich keinen Vitamin-D-Mangel hat. Sie ist ja auch Rentnerin und sitzt nicht mehr den ganzen Tag im Büro.

Heute kam das Ergebis und sie war schockiert. Ihr Wert liegt bei 13ng/ml !!!

Seit einem halben Jahr erzähle ich ihr, dass sie Vitamin D substituieren soll. Das sollte sich jeder zu Herzen nehmen und seinen Vitamin-D-Wert bestimmen lassen. Ich gehe mit jedem der das liest eine Wette ein, dass er einen Mangel hat, wenn er kein Vitamin D substituiert. Dummerweise ist den Meisten nicht bewusst, welch gravierende Auswirkungen ein Vitamin-D-Magel haben kann.
Ich schicke jetzt meine ganzen Kumpels zum Arzt und lasse sie ihren Vitamin-D-Wert bestimmen. Ich werde berichten... Alternativ zum Arzt, gibt es wie gesagt diesen Test.
 

Update 27.04.16  

Ich habe meine Aufladungsphase abgeschlosen und jetzt insgesamt 700.000 IE zu mir genommen. Mein Spiegel sollte jetzt bei etwa 100ng/ml liegen.

Ich werde jetzt zur Erhaltung 3 Tropfen (3000 IE) mit 2 Tropfen Vitamin K2 (200µg) täglich zu mir nehmen und in einem Monat meinen Spiegel testen.  





Update 10.02.17

So ich bin endlich dazu gekommen meinen Vitamin-D-Spiegel zu testen. 
Benutzt habe ich hierfür den Vitamin D Test von medivere für Zuhause. 

https://www.naturalfoodshop.de/vitamin-d-k/283-vitamin-d-bluttest-25-oh-vitamin-d3-untersuchung.html

Gleich vorweg: Wenn ihr kein Blut sehen könnt, macht da nicht. 
Obwohl ich Tierarzt bin, hört der Spaß bei meinem eigenen Blut auf. Ich musste schon ganz schön kämpfen... 

Beim Test ist so eine kleine Lanzette dabei, mit der man sich ein kleines Loch in den Finger "schießt". Dann muss man ein kleines Röhrchen mit dem Blut füllen. Ich habe gedrückt, gepresst, gerieben und es gerade mal geschafft das Röhrchen bis zur Hälfte zu füllen. 

Eigentlich stand in der Beschreibung, dass ich es bis zur Markierung hätte füllen sollen. Keine Chance. Mein Finger war schon total Blut verschmiert, aber ich habe nicht mehr raus bekommen. Habe das Röhrchen dann eingeschickt und gehofft, dass es reicht. 

Am nächsten Tag war tatsächlich das Ergebnis in der Post :





Mein Wert liegt bei 86 nmol/l umgerechnet in ng/ml sind das 34,4 ng/ml.

Ich werde jetzt noch einmal auffüllen und danach wieder testen. Diesmal ein wenig früher, da ich jetzt nicht weiß, ob es an der Auffüllphase oder an der Erhaltungsphase lag, dass mein Spiegel so niedrig ist.

Auffüllen werde ich diesmal mit den veganen 20.000 IE Kapseln

und dann die Erhaltungsphase mit den veganen Tropfen. 

Beide haben keine Zusatzstoffe.




LG Jörg

 

Meine Angaben stellen keine Empfehlung dar mein Experiment nachzumachen und hohe Dosen an Vitamin D einzunehmen. Bei gesundheitlichen Problemen konsultiert bitte den Arzt eures Vertrauens.

12 Kommentare:

  1. Hallo Jörg, mach dir nicht so viele Gedanken, wegen der hohen Dosis ect. Ich selbst nehme Vitamin D3 schon über ein Jahr in hoher Dosis ein. Meine Blutwerte sind hervorragend und ich hatte, seit Beginn der Einnahme, keinerlei grippale Infekte oder sonstiges mehr. Viel Erfolg bei deiner Selbststudie!!!! Gruß Ursel :-)

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    1. Danke.
      Ich habe mir nur Gedanken wegen der Kopfschmerzen und der leichten Nierenschmerzen gemacht. Nicht, dass ich eventuell zu wenig K2 nehme, was ja schon sehr wichtig ist... LG Jörg

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    2. Nierenschmerzen? Nieren verarbeiten D3 und werden mit Magnesium "gefüttert". Leider ist auch hier ein Mangel weit verbreitet (Anzeichen u.a.: Lidzucken, Muskelkrämpfe). Auffüllen oral dauert Monate (sowieso meist schlecht verträglich und die Aufnahme ist bei einem Mangel paradoxerweise besonders schlecht) oder transdermal (=über die Haut) in 6-7 Wochen. Persönlich nehme ich mehrmals pro Woche Fußbäder (leider keine Badewanne) mit MgCl2 (300g). Langsam die Menge mit ca. 50g beginnend steigern, da die Haut anfangs empfindlich reagiert. Wenn es angenehm ist, ist es ok. Nicht bei offenen Wunden, Fußpilz o.ä. verwenden.

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    3. Hallo Jörg,

      wie ist denn nun dein Spiegel ausgefallen? Würde mich sehr interessieren?

      Ich hab das mal mit der Berechnung aus dem Buch "Gesund in 7 Tagen"
      getestet. Wollte 60 ng/ml erreichen (vorher auch bei 34 ng/ml)
      War nach dem Bluttest allerdings dann bei ca. 90 ng/ml.

      Dann hatte ich das neue Buch "Hochdosiert" entdeckt und diese Variante ausprobiert. Seit dem habe ich einen Dauerwert von ca. 150-170 ng/ml.
      (Bringt aber nicht viel, wenn die anderen Vitamine, Mineralien und Fette fehlen!)

      PS: Bei einer Untersuchung beim Endokrinologen wurde (zufällig?) der Vit D3-Spiegel mitgetestet und der Arzt hat mir zur Blut-Auswertung noch extra ein Schreiben dazu gelegt, dass ich SOFORT zu einem Arzt gehen soll, denn ich hätte eine hochgradige Vergiftung!!! und er sich das nicht erklären kann?!

      Ich fand das so lächerlich...

      Grüße Heidi

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    4. Ich habe noch nicht getestet, da man ein Weilchen warten muss, da sonst die Werte verfälscht werden. Muss mir das nochmal genauer anschauen, aber irgendjemand hatte gesagt man sollte erst nach 2-3 Monaten Erhaltungsdosis testen. Wann hattest Du getestet?

      LG Jörg

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    5. Das wusste ich auch nicht, mit der Wartezeit. Anfangs hab ich nach bereits ca. 4 Wochen (90 ng/ml) testen lassen. Dann erst mal gar nicht mehr, bis dann einige Monate später - wie oben erwähnt - beim Endokrinologen (170 ng/ml). Ist jetzt auch schon wieder gut 2 Jahre her, seit dem ich so hoch dosiere.
      Zur Erhaltung von ca. 150 ng/ml substituiere ich den sonnenarmen Wintermonaten täglich mind. 1 Geleekapsel Dekristal á 20.000 IE + 1 K2 und 1 x wöchentl. 3-5 Kapseln + entsprechend K2.
      Im Sommer reduziere ich je nachdem, wieviel Sonne ich abbekomme.
      Ach ja, erst seit der hohen Dosis ist auch meine Sonnenempfindlichkeit verschwunden (konnte Sonne gar nicht mehr ertragen) und mein Wohlbefinden hat sich erst dadurch merklich gebessert.
      Natürlich nehm ich auch Mg (z.Z. als Salz MgCl2) und noch ein paar Vitamine und div. Mineralstoffe. B12 + Aminos etc. lass ich mir in wirksamen Dosen vom HP spritzen.
      Mir gehts damit wirklich sehr gut. Z.B. Depris seither wie ausgelöscht und Krank sowieso nicht mehr...
      Ich hoffe, das bleibt so... LG Heidi

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  2. Hallo Jörg,
    Was wäre nach dem Test jetzt Deine Empfehlung? Kann man auch nur Vitamin D substituieren oder muss das immer gleichzeitig mit Vitamin K und Magnesium erfolgen? Wäre sehr an Deiner fundierten Meinung interessiert.
    LG Federica

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    1. Grundsätzlich immer Vitamin K dazu nehmen. Das ist umso wichtiger je höher die Vitamin D Dosis ist mit der Du substituierst. Und die Höhe der Substituierung richtet sich nach dem aktuellen Vitamin D Spiegel. Wie war denn das Ergebnis des Tests?
      LG Jörg

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  3. The blog was absolutely fantastic! Lot of great information which can be helpful in some or the other way. Keep updating the blog, looking forward for more contents...Great job, keep it up..vitamin k und vitamin d

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  4. Ich bin neugierig, haben Sie den Test jemals durchführen lassen? Wie war denn nun das endgültige Ergebnis?

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  5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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